• "conforama-sockel-studie (arosa)", 2010

    "conforama-sockel-studie (arosa)", 2010 

  • "time warp to hongkong", 2010

    "time warp to hongkong", 2010 

  • "speed over maestro", 2010

    "speed over maestro", 2010 

  • Roman Blumenthal, Aufbau, message salon 2010

    Roman Blumenthal, Aufbau, message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Aufbau, message salon 2010

    Roman Blumenthal, Aufbau, message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010

    Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010

    Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010

    Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010

    Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010

    Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010 

  • Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010

    Roman Blumenthal, Installationsansicht message salon 2010 

Conforama

Vernissage: Samstag 24. Juli, 19 - 23 Uhr

Mittwoch 18 - 23 Uhr, Freitag und Samstag 15 - 18 Uhr

Roman Blumenthal verlegt während des Ausstellungsaufbaus sein Atelier in die Räume der Perla-Mode an die Langstrasse. Für seine erste Einzelausstellung arbeitet der Zürcher Künstler vor Ort an neuen Skulpturen und Objekten aus billigen, gefundenen oder liegen gebliebenen Materialien. Kissen, Stoff, Papier, Spielsachen, Plastikteile, Abfall und Baumarktmaterialien verarbeitet Roman Blumenthal mit feinem Humor zu Ad-hoc-Kunstobjekten auf dem Sockel.

Die üblicherweise kaum beachteten, wertlosen Materialien werden durch das Kombinieren mit neuer Bedeutung aufgeladen und die entstandenen Objekte sodann vom Künstler mit einem Werktitel benannt. Die Namen der Werke sind inspiriert vom umfangreichen Möbelkatalog des Billiganbieters Conforama, der seine Möbelkollektionen und Wohnungsartikel mit Namen wie Arosa, Exit, Pepper, Monsun, Spirantic, First Weiss oder Circus versieht. Die Austauschbarkeit und das Nichtssagende der Namen lässt Raum für Assoziationen. Sowohl die billigen Materialien wie auch die sinnlosen Namen werden für die Betrachter im Kunstraum zu einer angeregten Spielerei, die sich bei näherer Betrachtung nicht einfach in der überraschenden Zusammensetzung erschöpft. In Roman Blumenthals Material-Collagen und Installationen steckt eine melancholische Subversion, eine Ode an das Unnütze und Unbeachtete und eine Liebe zur Beschaffenheit und zur Oberfläche von Materialien – weich oder knittrig, fasrig, gemustert, bunt oder fahl. Die von Menschen geschaffenen Materialien erinnern zusehends an menschliche Eigenschaften, die Objekte und ihre Namen werden zu einem Spiegel menschlicher Unvollkommenheit und Individualität, Systemgläubigkeit und vermeintlicher Austauschbarkeit.

An der Vernissage und während der Ausstellungsdauer präsentiert Roman Blumenthal in der Perla-Mode auf zwei Etagen die während einer Woche entstandenen Objekte, Collagen und Installationen.